Hotel Sacher Wien

Über diesen Ort

Halten Sie einen Moment inne und lassen Sie die Kulisse auf sich wirken. Direkt neben der Wiener Staatsoper ist das Hotel Sacher ein Ort, an dem Musik, Kaffeehauskultur und die Wiener Gesellschaft aufeinandertreffen. Von außen wirkt es elegant und zugleich sehr lebendig. Fiaker, Konzertbesucher, Hotelgäste und Naschkatzen - sie alle gehören hier zum Stadtbild. Alles begann mit einer Süßspeise. Im Jahr achtzehnhundertzweiunddreißig kreierte der junge Franz Sacher die Torte, die heute weltberühmt ist. Sein Sohn Eduard baute diesen Erfolg weiter aus. Er eröffnete erst ein Delikatessengeschäft und im Jahr achtzehnhundertsechsundsiebzig schließlich das Hotel Sacher. So wurde aus einem Familienrezept eine der bekanntesten Marken Wiens. Das Sacher ist weit mehr als nur ein Hotel. Generationen von Künstlern, Adligen und Prominenten gingen hier ein und aus. Nach dem Tod von Eduard im Jahr achtzehnhundertzweiundneunzig übernahm seine Frau Anna Sacher die Leitung. Sie wurde schnell zur Legende. Bekannt für ihren starken Charakter, ihre Zigarren und ihre französischen Bulldoggen, machte sie das Haus zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Wiener Gesellschaft. Und dann ist da natürlich die Kaffeehaustradition. In den Sacher-Cafés können Sie die klassische Wiener Atmosphäre genießen - bei Kaffee, Gebäck und natürlich der Original Sacher-Torte mit Blick auf die Oper. Im Jahr zweitausendsechsundzwanzig feiert das Hotel sein einhundertfünfzigjähriges Bestehen. Das Sacher ist längst mehr als nur ein Ort für Torte. Es ist ein Symbol für Wien: elegant, ein bisschen theatralisch und sehr leidenschaftlich, wenn es um Süßspeisen geht.

Audio-Geschichte

Hotel Sacher Wien

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