Über diese Tour
Dieser Audio-Rundgang beginnt unter der Wiener Staatsoper und endet am Maria-Theresien-Platz, dem Platz zwischen dem Kunsthistorischen und dem Naturhistorischen Museum. Die Tonspur folgt dem höfischen Leben der Habsburger: kaiserliches Zeremoniell, Musik und die Kaffeehauskultur, die das Kaiserreich überdauerte. An der Hofburg erreichen Sie den Flügel, in dem die Kaiser lebten und in dem noch heute Lipizzaner trainieren. Das Dach des Stephansdoms brannte beim Feuer von 1945. Der wiederaufgebaute Dom wurde zum Sinnbild des Nachkriegsösterreichs. Auf dem Heldenplatz verkündete Hitler 1938 den Anschluss, und die Oper, an der er begonnen hatte, wurde bombardiert und 1955 wiedereröffnet.
- Dauer
- 1h
- Entfernung
- 2.5 km
- Stopps
- 15 Orte
- Sprachen
- 9 Sprachen
Aktualisiert 2026-04-01
Interaktive Karte
Tour-Stopps (15)
Stopp 1: Wiener Staatsoper
Wiens prachtvolles Opernhaus - 1869 eröffnet, im Krieg beschädigt, 1955 wiedergeboren und heute eine der bedeutendsten Bühnen der Welt.
Stopp 2: Hotel Sacher Wien
Wiens legendärstes Hotel und Café - direkt gegenüber der Staatsoper und Heimat der weltberühmten Original Sacher-Torte.
Stopp 3: Albertinaplatz - Albertina Museum, Mahnmal und Café Mozart
Ein Platz, an dem imperiale Kunst, Kriegserinnerung und Wiener Kaffeehauskultur neben der Albertina und dem Café Mozart aufeinandertreffen.
Stopp 4: Kaisergruft - Die kaiserliche Gruft
Die Begräbnisstätte der Habsburger unter der Kapuzinerkirche. Hier ruhen Kaiser, Kaiserinnen und vierhundert Jahre Geschichte tief unter Wien.
Stopp 5: Donnerbrunnen am Neuen Markt
Ein lebendiger Barockbrunnen am Neuen Markt, wo die Vorsehung und Fluss-Allegorien den Platz in eine Bühne verwandeln.
Stopp 6: Kärntner Straße
Ein Spaziergang durch Wiens bekannteste Einkaufsstraße - von der mittelalterlichen Handelsroute bis zur ersten großen Fußgängerzone der Stadt.
Stopp 7: Palais Equitable
Ein prachtvolles Palais im Herzen Wiens, berühmt für seine reiche Fassade und den legendären mittelalterlichen Stock im Eisen.
Stopp 8: Stephansplatz - Stephansdom
Wiens gotisches Wahrzeichen im Herzen der Stadt - ein Dom voller Türme, bunter Ziegel, Glocken und Katakomben aus vielen Jahrhunderten.
Stopp 9: Pestsäule
Ein prachtvolles Barockdenkmal am Wiener Graben: Die Pestsäule erinnert an die Epidemie von 1679 und die Dankbarkeit der Überlebenden.
Stopp 10: Peterskirche
Eine prachtvolle Barockkirche am Graben, erbaut auf einem der ältesten christlichen Orte Wiens.
Stopp 11: Kohlmarkt
Ein Spaziergang über den eleganten Kohlmarkt, wo aus einem alten Kohlenmarkt eine Straße voller Luxus und Wiener Kaffeehaustradition wurde.
Stopp 12: Michaelerplatz
Ein Platz, an dem das römische Wien, die Hofburg, Mozart und moderne Architektur auf einen Blick aufeinandertreffen.
Stopp 13: Hofburg - Kaiserappartements, Spanische Hofreitschule und Kaiserliche Schatzkammer
Betreten Sie die Hofburg vom Michaelerplatz aus. Entdecken Sie kaiserliche Gemächer, die Tradition der Lipizzaner und die glanzvollen Kronjuwelen der Habsburger.
Stopp 14: Heldenplatz - Die Hofburg und der Platz der Helden
Der Heldenplatz neben der Hofburg - kaiserliche Macht, militärische Denkmäler, das Burgtor und eine der dunkelsten Erinnerungen Österreichs.
Stopp 15: Maria-Theresien-Platz
Wiens prachtvoller Museumsplatz: Maria Theresia thront hier zwischen Kunst, Wissenschaft, der Hofburg und den ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen.
Tipps & Empfehlungen
Beginnen Sie am Morgen, um ruhigere Straßen und kürzere Warteschlangen an den Sehenswürdigkeiten zu genießen. Tragen Sie bequeme Schuhe, da Sie viel zu Fuß auf Kopfsteinpflaster und in Fußgängerzonen unterwegs sind. Buchen Sie Zeitfenster-Tickets für Innenbesichtigungen im Voraus, besonders für die Hofburg, Kirchen oder Krypten. Nehmen Sie eine leichte Jacke mit, da es in Kirchen und Krypten auch im Sommer kühl sein kann. Achten Sie in Kirchen auf angemessene Kleidung und bedecken Sie Ihre Schultern und Knie. Die Cafés sind am Nachmittag oft voll. Besuchen Sie diese lieber etwas früher oder später für eine entspannte Pause. Halten Sie etwas Bargeld bereit, da kleinere Cafés oder Kioske nicht immer Karten akzeptieren. An Sonn- und Feiertagen sind die Geschäfte meist geschlossen. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vorab.
