Die Alte Post und die Gedenktafel zum Wiederaufbau

Über diesen Ort

Am Altstadtmarkt wird ein bestimmtes Bürgerhaus oft als „Alte Post“ bezeichnet. Es ist ein guter Ort für eine kurze Pause. Eine schlichte Gedenktafel erzählt hier die Geschichte dessen, was dieser Platz heute eigentlich ist. Die Inschrift bezeichnet den Altstadtmarkt als Denkmal der nationalen Kultur und des Kampfes der Warschauer Bevölkerung. Sie besagt, dass das Viertel 1944 von den Besatzern in Schutt und Asche gelegt wurde. Zwischen 1951 und 1953 wurde es aus den Ruinen wieder aufgebaut und dem Volk zurückgegeben. Die Wortwahl spiegelt den Geist jener Zeit wider, doch die Botschaft ist klar: Die Altstadt, die Sie heute sehen, ist kein glücklicher Überrest der Geschichte - sie ist eine sorgfältige Rekonstruktion. Deshalb ist dieser Ort so symbolträchtig. Bei einer Post geht es um Nachrichten, Adressen und Beständigkeit. Und genau hier, mitten auf Warschaus historischstem Platz, ordnet die Tafel die „neue“ Altstadt zeitlich genau ein. Sie macht die Fassade zu einer Mahnung: Hinter den bunten Malereien und restaurierten Details steht eine Stadt, die nach ihrer völligen Zerstörung Schritt für Schritt neu aufgebaut werden musste.

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Die Alte Post und die Gedenktafel zum Wiederaufbau

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