Über diese Tour
Dieser Rundgang führt Sie vom Schlossplatz durch die engen Gassen hinter dem Königsschloss, entlang der Stadtmauer zur Barbakane und zum Marktplatz. Der Weg verbindet große Symbole mit kleinen Überraschungen: Denkmäler, eine spielende Tierkreiszeichen-Uhr, ein Bronzemodell der Altstadt und Straßennamen, die vom mittelalterlichen Alltag erzählen. Das Hauptthema ist der beeindruckende Wiederaufbau Warschaus. Wir zeigen Ihnen, was 1944 verloren ging und wie die Altstadt nach dem Krieg detailgetreu rekonstruiert wurde. Gedenktafeln erinnern an die Menschen hinter diesem Werk - von den jungen Boten des Warschauer Aufstands bis zu den Architekten der Restauration. Auch Legenden kommen nicht zu kurz. Entdecken Sie die Warschauer Meerjungfrau, die Wunschglocke auf dem Kanonia-Platz und den geheimnisvollen "Jesuitenbären". Genießen Sie die Aussicht vom Gnojna-Góra-Hügel über die Weichsel. Diese Route ist wie die Altstadt selbst: geschichtsträchtig, lebendig und voller Details, die man am besten in Ruhe entdeckt.
- Dauer
- 45m
- Entfernung
- 1.6 km
- Stopps
- 21 Orte
- Sprachen
- 9 Sprachen
Aktualisiert 2026-01-17
Interaktive Karte
Tour-Stopps (21)
Stopp 1: Das Königsschloss in Warschau
Das Warschauer Königsschloss: Residenz, Parlamentssitz und Symbol des Wiederaufbaus. Heute ein Museum mit weltberühmten Meisterwerken.
Stopp 2: Die Sigismundssäule (Kolumna Zygmunta III Wazy) - Schlossplatz
Warschaus Wahrzeichen von 1644 auf dem Schlossplatz ehrt König Sigismund III. Wasa, der die Hauptstadt nach Warschau verlegte. Nach dem Krieg wiederaufgebaut.
Stopp 3: Jan-Zachwatowicz-Denkmal
Bronzestatue an der Altstadtmauer zu Ehren von Jan Zachwatowicz - dem Architekten, der das zerstörte Warschau nach dem Krieg wieder zum Leben erweckte.
Stopp 4: Jan-Kiliński-Denkmal (Pomnik Jana Kilińskiego)
Statue des Schusters und Rebellen Jan Kiliński mit erhobenem Säbel. Ein Bronzemodell der Altstadt zeigt die historischen Mauern und Gassen Warschaus.
Stopp 5: Die Zygmunt-Uhr (Zegar Zygmunta)
Ein Geheimtipp in der Altstadt: Die Wanduhr mit Tierkreiszeichen nahe dem Jan-Kiliński-Denkmal spielt eine fröhliche Melodie unweit des Schlossplatzes.
Stopp 6: Denkmal des Kleinen Aufständischen (Pomnik Małego Powstańca)
Ein kleiner Bronzejunge mit übergroßem Helm an der Warschauer Altstadtmauer erinnert an die jungen Kuriere und Kämpfer des Warschauer Aufstands von 1944.
Stopp 7: Warschauer Barbakan (Barbakan Warszawski)
Ein Verteidigungstor aus rotem Backstein zwischen Altstadt und Neustadt. Erfahren Sie, wie Warschau einst seine Tore schützte.
Stopp 8: Die alte Quelle am Szeroki Dunaj
Eine gusseiserne Pumpe aus dem 19. Jahrhundert am Szeroki Dunaj. Sie markiert eine alte Quelle und erinnert an die bewegte Geschichte der Warschauer Altstadt.
Stopp 9: Wąski Dunaj
Eine winzige Gasse in der Altstadt, benannt nach einem verschwundenen Bach. Sie verbindet den Marktplatz mit der Straße Podwale an der historischen Stadtmauer.
Stopp 10: Marktplatz der Altstadt (Rynek Starego Miasta)
Warschaus ältester Platz - nach 1944 wiederaufgebaut, gekrönt von der Seejungfer und umgeben von Häusern, die die Geschichte der Altstadt lebendig halten.
Stopp 11: Warschauer Seejungfer (Syrenka Warszawska)
Warschaus Wahrzeichen: Die Seejungfer mit Schwert und Schild bewacht den Marktplatz der Altstadt und erzählt eine Legende von Schutz und Mut.
Stopp 12: Historische Bürgerhäuser am Marktplatz der Altstadt
Vier berühmte Häuser am Warschauer Marktplatz: Pod Fortuną, Falkiewiczowska, Kozubowska und Orlemusowska - farbenfrohe Geschichte, neu zum Leben erweckt.
Stopp 13: Aussichtspunkt Gnojna Góra und die Statue Siłacz
Der Aussichtspunkt Gnojna Góra über der Weichsel entstand aus jahrhundertealtem Müll. Hier steht auch die Statue Siłacz, die einen Felsbrocken trägt.
Stopp 14: Die Glocke auf dem Kanonia-Platz (Dzwon na Kanonii)
Eine rissige Glocke von 1646 auf dem Kanonia-Platz, bekannt für ein besonderes Wunsch-Ritual.
Stopp 15: Der Königliche Verbindungsgang (Kryty Ganek Królowej Anny)
Ein historischer Gang über der Kanonia-Gasse. Erfahren Sie mehr über Königin Anna und das dramatische Attentat auf König Sigismund III. Wasa.
Stopp 16: Archikathedrale St. Johannes der Täufer
Die Warschauer Johanneskathedrale in der Altstadt: Nach 1944 wiederaufgebaut, beeindruckt sie mit historischen Krypten und einer malerischen Gasse nebenan.
Stopp 17: Der Bär der Jesuiten an der Kirche der Gnädigen Mutter Gottes
Ein kleiner Steinbär vor der Kirche der Gnädigen Mutter Gottes - eine Skulptur aus dem 18. Jahrhundert mit einem Rätsel und einer Warschauer Liebeslegende.
Stopp 18: Die Alte Post und die Gedenktafel zum Wiederaufbau
Das Bürgerhaus der „Alten Post“ am Warschauer Altstadtmarkt erinnert mit einer Gedenktafel an die Zerstörung 1944 und den Wiederaufbau bis 1953.
Stopp 19: Die Kreuzung Piwna, Zapiecek und Piekarska
Eine charmante Kreuzung in der Altstadt, deren Namen an Bier, Bäcker und Öfen erinnern - ein Stück Geschichte, nach 1944 liebevoll rekonstruiert.
Stopp 20: St.-Martins-Kirche und das Kloster der Franziskanerinnen
Die St.-Martins-Kirche in der Piwna-Straße und das angrenzende Kloster: Mittelalterliche Wurzeln, Zerstörung 1944 und Wiederaufbau nach dem Krieg.
Stopp 21: Schlossplatz - Letzte Station
Letzte Station: Der Schlossplatz (Plac Zamkowy). Ein idealer Ort für eine Pause, einen Blick zurück in die Altstadt und den Abschluss der Tour.
Tipps & Empfehlungen
- Starten Sie möglichst früh am Schlossplatz, um den Menschenmassen zu entgehen.
- Tragen Sie bequeme Schuhe. Das Kopfsteinpflaster der Altstadt kann besonders bei Regen rutschig sein.
- Nutzen Sie die Karte in der App. Die Gassen sind kurz und verwinkelt - man verläuft sich leicht.
- Verwenden Sie Kopfhörer. In der Altstadt kann es laut sein, und viele Details lassen sich mit klarem Audio besser genießen.
- Planen Sie eine Pause am Marktplatz ein. Er liegt in der Mitte der Route und bietet viele Sitzgelegenheiten.
- Nehmen Sie sich Zeit für die kleinen Entdeckungen wie die Tierkreiszeichen-Uhr oder das Altstadt-Modell.
- Besuchen Sie den Aussichtspunkt Gnojna Góra bei klarem Wetter. Das Nachmittagslicht über der Weichsel ist dort besonders schön.
- Achten Sie in Kirchen auf angemessene Kleidung und Ruhe. Die Öffnungszeiten können variieren.
- Halten Sie Ausschau nach Gedenktafeln und versteckten Figuren wie dem "Jesuitenbären" oder der Glocke auf dem Kanonia-Platz.
- Verhalten Sie sich an den Gedenkstätten, wie dem Denkmal des Kleinen Aufständischen, respektvoll.
- Ein schöner Stopp für eine Postkarte oder ein Souvenir ist das alte Postamt.
- Beenden Sie die Tour mit einem letzten Blick vom Schlossplatz auf den Eingang zur Altstadt.
