Grünes Tor (Zielona Brama)

Über diesen Ort

Stellen Sie sich ganz ans Ende des Langen Marktes, kurz vor die Brücke. Schauen Sie von hier aus auf das Grüne Tor. Es wirkt wie ein krönender Abschluss - die letzte große Fassade des Königswegs, bevor sich die Stadt zum Fluss Mottlau hin öffnet. Das ist die Zielona Brama, das Grüne Tor. Es wurde in den 1560er Jahren erbaut, etwa zwischen 1564 und 1568. Das Gebäude sollte beeindrucken, nicht abschrecken. Der Entwurf stammt vermutlich von Reiner van Amsterdam. Der Stil erinnert an die Architektur der Niederlande und wird oft mit dem Rathaus von Antwerpen verglichen. Ursprünglich war es sogar als Residenz für polnische Könige gedacht. In der Praxis wurde dieser Plan jedoch kaum genutzt. Achten Sie auf die breiten Bögen im Erdgeschoss. Diese Durchgänge wurden für feierliche Umzüge geschaffen. Sie verbinden den prächtigen Platz hinter Ihnen mit dem Ufer vor Ihnen. Von dieser Seite wirkt das Tor wie ein Rahmen. Der Blick wird durch die Bögen direkt zum Fluss gelenkt - hin zu den Kränen, Booten und Speichern, die einst den Reichtum von Danzig begründeten. Heute dient das Gebäude der Kultur. Das Grüne Tor wird als Ausstellungsraum des Nationalmuseums in Danzig genutzt. Wo früher Könige empfangen werden sollten, finden Besucher heute Kunst und Fotografie.

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Grünes Tor (Zielona Brama)

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