Eiffelturm

Über diesen Ort

Stellen Sie sich unter die großen Eisenbögen und blicken Sie nach oben. Von hier aus ist der Eiffelturm nicht mehr nur ein Symbol der Skyline, sondern wirkt wie eine lebendige Maschine. Die Balken kreuzen sich wie ein riesiges Gitter, Aufzüge gleiten an den Pfeilern empor und der Wind weht durch das Metall. Der Turm wurde für die Weltausstellung 1889 gebaut und sollte ursprünglich nur vorübergehend stehen bleiben. Er wurde jedoch nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern auch wegen seines Nutzens gerettet. Seine Höhe war ideal für Radio- und später Fernsehsignale. So blieb der „provisorische“ Turm erhalten. Heute ist er dank zusätzlicher Antennen 330 Meter hoch - die neueste kam erst 2022 hinzu. Achten Sie auf die Details der Konstruktion. Die Zahlen sind beeindruckend: 18.038 Metallteile, verbunden durch etwa 2,5 Millionen Nieten, bei einem Gewicht von rund 7.300 Tonnen Eisen. Für ein so komplexes Bauwerk ging es schnell voran - die Bauzeit betrug nur 2 Jahre, 2 Monate und 5 Tage. Suchen Sie nach einem Detail, das viele übersehen: die eingravierten Namen. Rund um die erste Etage ließ Gustave Eiffel die Namen von 72 französischen Wissenschaftlern, Ingenieuren und Mathematikern anbringen. Es ist eine Hommage aus Eisen an die klugen Köpfe hinter der modernen Wissenschaft. Nachts hat der Turm seinen ganz eigenen Rhythmus. Die goldene Beleuchtung betont jede Kurve. Zu jeder vollen Stunde nach Einbruch der Dunkelheit glitzert der Turm für fünf Minuten. Dafür sorgen 20.000 kleine Lampen, die wie Blitzlichter flackern. Noch ein Blick hinter die Kulissen: Damit der Turm so makellos aussieht, ist ständige Arbeit nötig. Etwa alle sieben Jahre wird er neu gestrichen. Dabei werden rund 60 Tonnen Farbe aufgetragen, um das Eisen vor Rost zu schützen. Gehen Sie nun weiter durch den Park und folgen Sie den Hauptwegen zum nächsten Standort.

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Eiffelturm

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