Über diesen Ort
Dies ist ein mobiler Audioguide. Die Karte in der App hilft bei der Orientierung, und das Audio startet automatisch, sobald Sie einen Ort erreichen. Halten Sie Ihr Handy bereit und genießen Sie den Spaziergang in Ihrem eigenen Tempo. Die Tour beginnt auf einem der elegantesten Plätze Roms. Die Piazza Farnese liegt im Stadtteil Regola und wurde im 16. Jahrhundert durch großen Ehrgeiz geprägt. Kardinal Alessandro Farnese - der spätere Papst Paul III. - kaufte und riss hier alte Häuser ab, um Platz für seinen Familienpalast zu schaffen. Der Bau begann 1514, wurde nach der Plünderung Roms 1527 unterbrochen und fortgesetzt, als Farnese Papst wurde. Später übernahm Michelangelo wichtige Teile der Gestaltung. Das riesige Gebäude gegenüber ist der Palazzo Farnese, ein Meisterwerk der Hochrenaissance. Er wurde von Antonio da Sangallo dem Jüngeren begonnen und ging durch berühmte Hände wie Michelangelo, Vignola und Giacomo della Porta. Im Inneren ist die Galleria Farnese für Annibale Carraccis Freskenzyklus "Die Liebe der Götter" berühmt. Heute ist der Palast Sitz der französischen Botschaft. In der Mitte sorgen zwei identische Brunnen für Symmetrie. Ihre Granitbecken stammen vermutlich aus den antiken Caracalla-Thermen und wurden als Prunkstücke für die Farnese wiederverwendet. 1626 wurden sie nach einem Entwurf von Girolamo Rainaldi in funktionierende Brunnen umgewandelt, verziert mit der Farnese-Lilie. Der nördliche Brunnen - die Fontana Settentrionale - liegt näher an Santa Brigida. Er ist etwas kleiner und besonders gut erhalten. An der Seite des Platzes steht die Kirche Santa Brigida, die der Heiligen Birgitta von Schweden gewidmet ist. Sie gilt als schwedische Nationalkirche in Rom. Eine Kirche gab es hier schon seit 1513. Die heutige Fassade stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert, mit Statuen von Birgitta und ihrer Tochter Katharina über dem Eingang. Ebenfalls an der Piazza Farnese, bei Hausnummer 44, liegt der Palazzo del Gallo di Roccagiovine, auch bekannt als Palazzo Fusconi-Pighini. Dieser Renaissance-Palast aus dem 16. Jahrhundert wurde im frühen 18. Jahrhundert erweitert und erhielt eine beeindruckende Treppe von Alessandro Specchi. Heute beherbergt er Büros, darunter die Botschaft von Zypern.